1RM berechnen
Formel
116,7 kg
116.7Zum Vergleich nach Brzycki: 112,5 kg
Prozenttabelle (100 bis 50 %)
| % vom 1RM | Gewicht | ca. Wdh. |
|---|---|---|
| 100 % | 116,7 kg | 1 |
| 95 % | 110 kg | ~2 |
| 90 % | 105 kg | ~3 |
| 85 % | 100 kg | ~5 |
| 80 % | 92,5 kg | ~8 |
| 75 % | 87,5 kg | ~10 |
| 70 % | 82,5 kg | 12+ |
| 65 % | 75 kg | 12+ |
| 60 % | 70 kg | 12+ |
| 55 % | 65 kg | 12+ |
| 50 % | 57,5 kg | 12+ |
Wiederholungsmaximum (1 bis 10 Wdh.)
| Wiederholungen | Maximalgewicht |
|---|---|
| 1 RM | 116,7 kg |
| 2 RM | 110 kg |
| 3 RM | 105 kg |
| 4 RM | 102,5 kg |
| 5 RM | 100 kg |
| 6 RM | 97,5 kg |
| 7 RM | 95 kg |
| 8 RM | 92,5 kg |
| 9 RM | 90 kg |
| 10 RM | 87,5 kg |
Das 1RM selbst steht ungerundet in den Tabellen; alle anderen Arbeitsgewichte sind auf 2,5 kg bzw. 5 lb gerundet, damit du sie mit normalen Scheiben auflegen kannst. Die Wiederholungen sind aus derselben Formel zurückgerechnet und ein Richtwert, keine Garantie. Über 12 Wiederholungen steht „12+“, weil die Schätzung dort zu grob wird.
die kurze antwort
Dein 1RM (One Rep Max) ist das Gewicht, das du genau einmal sauber schaffst. Du musst es nicht testen, du kannst es aus einem schweren Satz schätzen: 1RM = Gewicht x (1 + Wiederholungen / 30) (Epley). 100 kg für 5 Wiederholungen ergeben 116,7 kg. Die Brzycki-Formel, Gewicht x 36 / (37 - Wiederholungen), kommt für denselben Satz auf 112,5 kg.
So rechnet der 1RM-Rechner.
Beide Formeln nehmen einen Satz, den du wirklich gemacht hast, und rechnen hoch, wie schwer eine einzige Wiederholung sein dürfte. Die Epley-Formel stammt vom Athletiktrainer Boyd Epley (University of Nebraska, 1985): 1RM = Gewicht x (1 + Wdh. / 30). Die Brzycki-Formel hat Matt Brzycki 1993 veröffentlicht: 1RM = Gewicht x 36 / (37 - Wdh.).
Ohne Rechner geht es mit dem Faktor aus der Tabelle: Gewicht mal Faktor. Rückwärts gelesen zeigt die Spalte „Epley % vom 1RM“, wie schwer ein Satz im Verhältnis zu deinem Maximum war. Ein Gewicht, das du 5-mal schaffst, liegt bei etwa 86 Prozent deines 1RM. Epley schätzt eine einzelne Wiederholung leicht zu hoch, deshalb steht bei 1 Wiederholung 96,8 statt 100 Prozent.
| Wdh. | Faktor Epley | Faktor Brzycki | Epley % vom 1RM | Beispiel 100 kg: 1RM nach Epley / Brzycki |
|---|---|---|---|---|
| 1 | x 1,033 | x 1,000 | 96,8 % | 103,3 / 100 kg |
| 2 | x 1,067 | x 1,029 | 93,8 % | 106,7 / 102,9 kg |
| 3 | x 1,100 | x 1,059 | 90,9 % | 110 / 105,9 kg |
| 4 | x 1,133 | x 1,091 | 88,2 % | 113,3 / 109,1 kg |
| 5 | x 1,167 | x 1,125 | 85,7 % | 116,7 / 112,5 kg |
| 6 | x 1,200 | x 1,161 | 83,3 % | 120 / 116,1 kg |
| 7 | x 1,233 | x 1,200 | 81,1 % | 123,3 / 120 kg |
| 8 | x 1,267 | x 1,241 | 78,9 % | 126,7 / 124,1 kg |
| 9 | x 1,300 | x 1,286 | 76,9 % | 130 / 128,6 kg |
| 10 | x 1,333 | x 1,333 | 75,0 % | 133,3 / 133,3 kg |
Quellen: Epley, B. (1985), Poundage Chart, Boyd Epley Workout, Lincoln, NE; Brzycki, M. (1993), Strength testing: predicting a one-rep max from reps-to-fatigue, Journal of Physical Education, Recreation and Dance, 64(1), S. 88 bis 90.
Welches Gewicht für welches Ziel?
Das 1RM selbst trainierst du selten. Der eigentliche Nutzen ist die Prozenttabelle: Aus einer Zahl werden alle Arbeitsgewichte deines Plans. Diese Bereiche sind im Krafttraining üblich:
85 bis 95 %
Maximalkraft
1 bis 5 Wiederholungen pro Satz, lange Pausen von 3 bis 5 Minuten.
65 bis 80 %
Muskelaufbau
Etwa 6 bis 12 Wiederholungen, meist mit 1 bis 3 Wiederholungen Reserve.
50 bis 60 %
Technik und Aufwärmen
Leichte Sätze, um Bewegung und Tempo zu üben oder vor dem schweren Satz aufzuwärmen.
So wird dein Ergebnis genauer.
- 2 bis 5 Wiederholungen nehmen. Je näher der Satz am Maximum liegt, desto genauer die Schätzung. Ab etwa 10 Wiederholungen bestimmen Kraftausdauer und Ermüdung das Ergebnis mit.
- Nur saubere Wiederholungen zählen. Halbe Wiederholungen, eine von der Brust abprallende Hantel oder Kniebeugen, die nicht tief genug sind, treiben das 1RM künstlich nach oben.
- Einen frischen Satz nehmen. Der erste schwere Satz nach dem Aufwärmen ist aussagekräftiger als der fünfte Satz am Ende des Trainings.
- Bei einer Formel bleiben. Beide Formeln liegen bis 10 Wiederholungen höchstens etwa 4 Prozent auseinander. Wichtiger als die Wahl ist, dass du deine Werte immer gleich berechnest.
- Für Grundübungen nutzen. Bei Kniebeuge, Bankdrücken, Kreuzheben und Überkopfdrücken mit der Langhantel passt die Schätzung am besten. Bei Maschinen und Isolationsübungen ist sie weniger verlässlich.
4-Wochen-Block nach Prozent vom 1RM.
Ein einfacher Block für eine Grundübung. Die Kilos für jede Woche liest du direkt aus der Prozenttabelle oben ab. Kopiere den Plan in deine Notizen oder deine Trainings-App und trag die Werte ein.
4-Wochen-Block nach Prozent vom 1RM
Für wen: Alle, die eine Grundübung wie Kniebeuge, Bankdrücken oder Kreuzheben vier Wochen lang nach Prozent trainieren wollen.
Vorher eintragen: dein geschätztes 1RM und die Gewichte für 75, 80, 85 und 65 Prozent aus der Tabelle.
4-Wochen-Block nach Prozent vom 1RM Übung: ________ Geschätztes 1RM: ______ kg (Datum: ________) Woche 1: 4 Sätze x 6 Wiederholungen mit 75 % vom 1RM = ______ kg Woche 2: 4 Sätze x 5 Wiederholungen mit 80 % vom 1RM = ______ kg Woche 3: 5 Sätze x 3 Wiederholungen mit 85 % vom 1RM = ______ kg Woche 4 (Deload): 3 Sätze x 5 Wiederholungen mit 65 % vom 1RM = ______ kg Pausen: 2 bis 3 Minuten zwischen den schweren Sätzen. Regel: Jeder Satz endet mit mindestens 2 Wiederholungen Reserve. Bricht die Technik ein: Gewicht um 2,5 kg senken. Nach Woche 4: einen schweren, sauberen Satz mit 3 bis 5 Wiederholungen machen und das 1RM neu berechnen.
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Häufige Fragen zum 1RM.
Wie berechne ich mein 1RM?
Nimm ein Gewicht, mit dem du 2 bis 5 saubere Wiederholungen schaffst (höchstens 10), und trage Gewicht und Wiederholungen in den 1RM-Rechner ein. Er rechnet nach der Epley-Formel: 1RM = Gewicht x (1 + Wiederholungen / 30). Aus 100 kg für 5 Wiederholungen werden so 100 x 1,167 = 116,7 kg. Die Brzycki-Formel (Gewicht x 36 / (37 - Wiederholungen)) ergibt für denselben Satz 112,5 kg.
Was bedeutet One Rep Max (1RM)?
One Rep Max, kurz 1RM, ist das höchste Gewicht, das du bei einer Übung genau einmal mit sauberer Technik bewegen kannst, also dein Maximalgewicht für eine Wiederholung. Im Krafttraining dient es als Bezugsgröße: Trainingsgewichte werden als Prozent vom 1RM angegeben, etwa 4 x 5 mit 80 Prozent.
Welche Formel ist genauer, Epley oder Brzycki?
Keine ist grundsätzlich genauer. Bis 10 Wiederholungen liegen beide höchstens etwa 4 Prozent auseinander: Epley schätzt bis 9 Wiederholungen etwas höher, bei 10 sind beide gleich, darüber steigt Brzycki schneller. Nimm eine Formel und bleib dabei, damit du deine Werte über die Zeit vergleichen kannst. Liegt dein getestetes Maximum regelmäßig näher an einer der beiden, nimm diese.
Wie genau ist ein 1RM-Rechner?
Am genauesten ist die Schätzung mit 2 bis 5 schweren, sauberen Wiederholungen. Je mehr Wiederholungen, desto stärker spielen Kraftausdauer und Ermüdung mit hinein, und ab etwa 10 Wiederholungen wird das Ergebnis deutlich ungenauer. Auch Übung, Technik und Trainingserfahrung verschieben den Wert. Betrachte das Ergebnis als gute Planungsgröße, nicht als getestetes Maximum.
Wie viele Wiederholungen schaffe ich mit 80 Prozent vom 1RM?
Etwa 7 bis 8 Wiederholungen. Nach Epley sind es 30 x (1 / 0,80 - 1) = 7,5, nach Brzycki 37 - 36 x 0,80 = 8,2. Mit 85 Prozent sind es etwa 5 bis 6 Wiederholungen, mit 75 Prozent etwa 10. Die Spalte „ca. Wdh.“ in der Prozenttabelle oben rechnet genau so, gerundet auf ganze Wiederholungen. Im Einzelfall kann das spürbar abweichen.
Mit wie viel Prozent vom 1RM sollte ich trainieren?
Das hängt vom Ziel ab. Übliche Bereiche sind: 85 bis 95 Prozent für schwere Kraftsätze mit 1 bis 5 Wiederholungen, 65 bis 80 Prozent für Muskelaufbau mit etwa 6 bis 12 Wiederholungen und 50 bis 60 Prozent für Technikarbeit und Aufwärmsätze. Die meisten Trainingssätze liegen nicht am Limit, sondern lassen ein bis drei Wiederholungen Reserve.
Funktioniert der Rechner für Bankdrücken, Kniebeugen und Kreuzheben?
Ja, für Grundübungen mit der Langhantel funktioniert er am besten. Beispiel Bankdrücken: 80 kg für 8 Wiederholungen ergeben nach Epley 101,3 kg und nach Brzycki 99,3 kg. Beispiel Kniebeuge: 140 kg für 3 Wiederholungen ergeben 154 kg nach Epley und 148,2 kg nach Brzycki. Bei Maschinen und Isolationsübungen ist die Schätzung weniger verlässlich.
Sollte ich mein 1RM testen oder lieber berechnen?
Für die Trainingsplanung reicht die Berechnung aus einem schweren Satz fast immer. Ein echter Maximalversuch ist anstrengend, braucht ein gründliches Aufwärmen und bei Kniebeuge und Bankdrücken Sicherheitsablagen oder einen Spotter. Teste ein echtes 1RM nur, wenn du die Technik sicher beherrschst, etwa vor einem Wettkampf. Ansonsten schätze es aus Sätzen mit 3 bis 5 Wiederholungen.
Wie oft sollte ich mein 1RM neu berechnen?
Am einfachsten am Ende jedes Trainingsblocks, also etwa alle 4 bis 8 Wochen. Nimm dafür einen schweren, sauberen Satz mit 3 bis 5 Wiederholungen und rechne neu. Werden deine geplanten Sätze vorher spürbar leichter oder schwerer, passe das 1RM früher an, damit die Prozente wieder stimmen.
Kann ich das 1RM auch in Pfund (lb) berechnen?
Ja. Beide Formeln sind reine Verhältnisrechnungen, das Ergebnis hängt also nicht von der Einheit ab. Schalte oben auf lb um: Der Rechner rechnet dein eingetragenes Gewicht um und rundet die Arbeitsgewichte in der Tabelle auf 5 lb statt auf 2,5 kg.
Ein berechnetes 1RM ist eine Schätzung für die Trainingsplanung, kein getestetes Maximum, und wird bei vielen Wiederholungen ungenauer. Maximalversuche nur mit sicherer Technik, gründlichem Aufwärmen und Sicherung durch Ablagen oder einen Spotter. Diese Seite ist allgemeine Fitness-Information und keine medizinische Beratung.
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